Zürich

Gesamtvermögen der Milliardäre schrumpft

Zürich. Harte Zeiten für Milliardäre: Ihr weltweites Gesamtvermögen verringerte sich im vergangenen Jahr um 300 Milliarden Dollar auf 5,1 Billionen Dollar. Das geht aus einer von der UBS und der Beratungsgesellschaft PwC veröffentlichten Erhebung hervor.

Das Durchschnittsvermögen pro Milliardär schrumpfte auf 3,7 von vier Milliarden Dollar. Die Institute machten dafür einerseits fallende Rohstoffpreise verantwortlich. Zudem übertrugen viele Superreiche einen Teil ihres Geldes an ihre Erben, außerdem schmälerte der starke Dollar bei der Umrechnung das in anderen Währungen erwirtschaftete Geld. Der Vermögensaufbau komme damit nach mehr als 20 Jahren zum Stillstand, erklärten die Institute. „Ob die Vermögensentwicklung 2015 nur pausiert hat oder ob es tiefer liegende Gründe geben könnte, ist momentan noch nicht erkennbar“, hieß es in der Mitteilung.

Die meisten Milliardäre leben in den USA. Deutlich schneller als dort wächst die Zahl der neuen Reichen jedoch in Asien, wo es der Erhebung zufolge nahezu jeden dritten Tag einen neuen Milliardär gab. Grund dafür ist vor allem der aufstrebende Technologiesektor in China. UBS und Credit Suisse haben die Region zum Wachstumsfeld erklärt und buhlen um Mitarbeiter, die neue Kundengelder an Land ziehen.