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Weizen so billig wie seit zehn Jahren nicht

Chicago/Frankfurt. Während deutsche Bauern mit einer schwachen Ernte kämpfen, drückt ein hohes Angebot auf dem Weltmarkt den Weizenpreis immer weiter nach unten. Am Montag war Weizen so billig wie seit rund zehn Jahren nicht mehr. Der Preis für ein Scheffel des Getreides fiel an der wichtigen Rohstoffbörse in Chicago zwischenzeitlich unter vier Dollar. Ein Scheffel Weizen entspricht gut 27 Kilogramm. In den USA gebe es Verkaufsdruck, weil derzeit Lager für die Maisernte freigeräumt werden müssten, erklärte Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank, zum Preisverfall.