Berlin

Großes Interesse an 3D-Druck und Virtueller Realität

Berlin. Die Elektronikmesse IFA wartet in diesem Jahr neben traditionellen Produkten wie TV-Geräten, Smartphones, Tablets und Hausgeräten auch mit vielen neuen Kategorien auf. Rund 20 Prozent der Konsumenten in Deutschland hätten eine konkrete Kaufabsicht etwa für 3D-Drucker, Smartwatches oder Virtual-Reality-Brillen, teilte der Branchenverband gfu mit. Auf der Liste ganz oben stehen demnach Streaming-Systeme, die Musik drahtlos ins Haus bringen. Solche Geräte wollen sich einer Umfrage zufolge 31 Prozent der Befragten anschaffen. Bei 22 Prozent der Befragten steht ein 3D-Drucker auf der Einkaufsliste. Neben teuren Industriegeräten gibt es für den privaten Einsatz eine ganze Reihe von 3D-Druckern, die teilweise unter 500 Euro kosten. 21 Prozent der Befragten haben ein konkretes Interesse, sich eine Smartwatch oder andere sogenannte Wearables zu kaufen.

Brillen zum Eintauchen in virtuelle Welten wecken bei rund einem Fünftel der Befragten Interesse. Das Thema Virtual Reality steht auf der IFA als Trend ganz oben. „Obwohl erst wenige Hersteller entsprechende Produkte anbieten, ist eine Kaufabsicht bei jedem fünften Befragten ein erstaunlich hoher Wert“, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. VR-Brillen und Anwendungen prognostizieren Marktbeobachter ein enormes Poten­zial – noch in diesem Jahr. Die größten Impulse für den noch jungen Markt kommen aus der Spielebranche.