Bilanz

VW verkauft trotz Dieselkrise kaum weniger Autos als 2015

Volkswagen kommt weiter glimpflich durch die Krise. Von Januar bis Juli sanken die Autoverkäufe weltweit lediglich um 0,9 Prozent.

Die Volkswagen AG hat am Freitag ihre Auslieferungszahlen für Juli veröffentlicht.

Die Volkswagen AG hat am Freitag ihre Auslieferungszahlen für Juli veröffentlicht.

Foto: Rainer Jensen / dpa

Wolfsburg.  Volkswagen hat im Juli etwas weniger Autos seiner Kernmarke VW verkauft. Die Auslieferungen gingen weltweit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 449.100 Fahrzeuge zurück, wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Angesichts der Affäre um manipulierte Software bei einigen Dieselantrieben kommt die Hausmarke der Niedersachsen damit weiter glimpflich davon. Von Januar bis Juli steht bei den Auslieferungen ein Minus von 0,9 Prozent auf 3,37 Millionen Fahrzeuge.

Stütze des Verkaufs im Juli blieb der chinesische Markt. In seinem größten Absatzgebiet verkaufte VW rund ein Sechstel mehr Fahrzeuge. Auch Osteuropa erwies sich als robust mit einem Plus von 12,5 Prozent. In den besonders von der Dieselkrise betroffenen USA ging der Verkauf um 8,1 Prozent zurück. Im Heimatmarkt Deutschland waren es sogar 15,6 Prozent weniger. (dpa)