Bilanz

Telekom macht trotz boomenden US-Geschäfts weniger Gewinn

Die Deutsche Telekom profitiert von einem starken Kundenzuwachs in den USA. Trotzdem fiel der Gewinn im zweiten Quartal geringer aus.

Die Deutsche Telekom hat in den USA 1,9 Millionen Nutzer dazugewonnen.

Die Deutsche Telekom hat in den USA 1,9 Millionen Nutzer dazugewonnen.

Foto: Oliver Berg / dpa

Bonn.  Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal trotz ihrer boomenden US-Tochter weniger Gewinn eingefahren. Der Überschuss ging um 12,8 Prozent auf 621 Millionen Euro zurück, weil der im Dax notierte Konzern mehr für die Netze und in den USA vermietete Endgeräte abschrieb als vor einem Jahr, wie die Telekom am Donnerstag mitteilte. Umsatz und operatives Ergebnis kletterten dank des Kundenzustroms bei T-Mobile US aber weiter kräftiger als bei den meisten großen Konkurrenten. Die Jahresprognosen bestätigte das Management.

Der Konzernerlös stieg im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum allein wegen des brummenden US-Geschäfts um 2,2 Prozent auf 17,82 Milliarden Euro. In Deutschland ging der Umsatz um mehr als 3 Prozent zurück, weil die Telekom unter anderem weniger Endgeräte für Partner verkaufte. Auch die Mobilfunkserviceerlöse schrumpften um 0,8 Prozent. (dpa)