Ministererlaubnis

Gabriel wehrt sich mit allen Mitteln gegen Kaiser’s-Urteil

Er spricht vom Kampf für die Arbeitsplätze: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die Supermarktfusion doch noch durchbringen.

Ein Tengelmann-Einkaufsbeutel wird in Mülheim vor einer Edeka-Filiale in den Kofferraum eines Pkw verstaut. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dachte, die Fusion sei per Ministererlaubnis eingetütet. Nun geht er gegen die Aussetzung vor.

Ein Tengelmann-Einkaufsbeutel wird in Mülheim vor einer Edeka-Filiale in den Kofferraum eines Pkw verstaut. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dachte, die Fusion sei per Ministererlaubnis eingetütet. Nun geht er gegen die Aussetzung vor.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Berlin.  Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geht mit allen zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf zur Aussetzung seiner Erlaubnis für die Supermarktkettenfusion von Edeka und Kaiser’s Tengelmann vor. Gegen den Richterspruch sei beim Bundesgerichtshof sowohl eine Nichtzulassungsbeschwerde als auch eine sogenannte zulassungsfreie Rechtsbeschwerde eingereicht worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag mit. „Ich habe mich entschieden, vollumfänglich Rechtsmitteln einzulegen“, erklärte Gabriel. Er begründete sein Vorgehen mit dem Kampf für die 16.000 Arbeitsplätze bei Kaiser’s Tengelmann und die Arbeitnehmerrechte der dortigen Mitarbeiter.

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Minister hatte Kartellamtsverbot aufgehoben

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