Paris

Hotels in Frankreich verbuchen Einbußen nach Anschlägen

Paris. Nach den Terroranschlägen in Frankreich melden die Hotels des Landes im Juli einen Rückgang bei den Buchungen. Vor allem die als besonders ausgabefreudig geltenden Besucher aus den USA, Asien und den Golfstaaten ließen sich durch die Attentate abschrecken, sagte der für Tourismus zuständige Minister Matthias Fekl in einem Zeitungsinterview. Dagegen würden Urlau­-ber aus anderen europäischen Ländern weiterhin nach Frankreich fahren. Das seien rund 80 Prozent aller Besucher. Unter dem Strich sei die Zahl der in französischen Herbergen verbrachten Nächte ausländischer Touristen im Juli um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Touristen meiden vor allem die französische Hauptstadt und die Region um Paris. Andere Regionen konnten leicht zulegen.