Kreditkarten-Vergleich

Was beim Kreditkartenmissbrauch zu beachten ist

Aktuell besitzen mehr als 32 Prozent der Deutschen eine Kreditkarte. Tendenz steigend. Aber was ist zu tun, wenn diese gestohlen wird?

Gerade im Urlaub haben es Trickbetrüger auf Kreditkarten abgesehen. Das sollten Verbraucher bei Kreditkartenmissbrauch beachten

Gerade im Urlaub haben es Trickbetrüger auf Kreditkarten abgesehen. Das sollten Verbraucher bei Kreditkartenmissbrauch beachten

Foto: iStock

Berlin. Gerade in der Urlaubszeit herrscht Dauereinsatz für Kreditkarten. Das unkomplizierte grenzüberschreitende bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarten ist nicht nur bei Verbrauchern beliebt. Auch Diebe und Trickbetrüger nutzen am Strand, Freizeitparks oder im Gedränge von Einkaufspassagen jede Gelegenheit, um an die Geldbörsen und Karten der Verbraucher zu kommen. Bankkunden müssen mit den Karten genauso sorgsam umgehen wie mit Bargeld.

Oft bekommen Kreditkarteninhaber gar nicht mit, dass ihre Karte ausgelesen oder missbraucht wurde. Sollte die Kreditkarte sogar gestohlen worden sein, muss umgehend gehandelt und diese gesperrt werden. Zudem sollten Verbraucher sofort Anzeige bei der Polizei stellen. Wurde die Bank diesbezüglich sofort informiert oder die Kreditkarte gesperrt, haftet die Bank, die die Kreditkarte ausgegeben hat.

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Sobald Verbraucher Verdacht schöpfen, Opfer eines Kreditkartenbetrugs geworden zu sein, sollten sie ihre Kreditkartenabrechnung sorgfältig prüfen. Findet man nichts Auffälliges, ist aber weiterhin überzeugt, Opfer eines Kreditkartenbetrugs zu sein, sollten umgehend die Sperrung der Kreditkarte veranlasst werden.

Erst durch die Sperrung der Kreditkarte gewährleisten Verbraucher, dass kein Dritter auf ihre Karte zugreift. Erst wenn die Karte gesperrt wurde, geht die Haftung für unberechtigte Transaktionen uneingeschränkt auf das Kreditinstitut beziehungsweise die Bank über. In Deutschland und weltweit gilt die einheitliche Sperr-Notrufnummer 116 116 (aus dem Ausland fügt man einfach +0049 hinzu).

Sobald Früherkennungsmaßnahmen entsprechende Hinweise ergeben, werden akut bedrohte Karten gesperrt und ausgetauscht. Nicht nur die Landesbank Berlin (LBB) verfügt über ein umfassendes System von Schutzmechanismen, das mögliche Datenabgriffe bei einem Händler, einer Händlerbank oder einem Dienstleister signalisiert. Betroffene Kunden werden umgehend informiert, wenn ein Missbrauch droht.

Betrügereien kommen überall vor, auch keines der gängigen Verfahren im Online-Banking ist 100 Prozent sicher. Cyberkriminelle tüfteln weltweit daran, auch die allerneuesten Technologien zu knacken. Im sogenannten Dark-net ist die entsprechende Software erhältlich.