Tech-Branche

Chinesen übernehmen Roboterfirma Kuka

München. Der chinesische Hausgerätehersteller Midea ist bei der geplanten Übernahme des Roboterbauers Kuka fast am Ziel. Der hessische Unternehmer Friedhelm Loh nahm die Offerte aus Fernost an und gab seinen Anteil von zehn Prozent ab. „Ich habe am Donnerstag die Entscheidung zum Verkauf des Aktienpakets gefällt und am Freitag umgesetzt.“ Midea bietet 115 Euro je Anteilsschein – in Lohs Fall eine Summe von etwa 460 Millionen Euro. Der schwäbische Maschinenbauer Voith hatte bereits am Wochenende mitgeteilt, sein Aktienpaket von 25,1 Prozent an Midea zu verkaufen. Zusammen mit dem bisherigen Anteil und weiteren zuletzt übernommenen Papieren kommen die Chinesen jetzt auf rund 53 Prozent bei Kuka.