Transitgebühr

Riesen-Frachter muss Rekordsumme am Panamakanal bezahlen

Fast eine Million US-Dollar kostete einen japanischen Frachter die Fahrt auf dem neu eröffnetem Panamakanal. Das ist neuer Rekord.

Ein japanischer Frachter musste bei seiner Fahrt durch den Panamakanal mit 829.468 US-Dollar die bislang höchste Transitgebühr zahlen. Zum Vergleich: Die Eröffnungsfahrt des Schiffes „Cosco Shipping“ (Foto) am 26. Juni 2016 kostete dagegen „nur“ 575.545 Dollar.

Ein japanischer Frachter musste bei seiner Fahrt durch den Panamakanal mit 829.468 US-Dollar die bislang höchste Transitgebühr zahlen. Zum Vergleich: Die Eröffnungsfahrt des Schiffes „Cosco Shipping“ (Foto) am 26. Juni 2016 kostete dagegen „nur“ 575.545 Dollar.

Foto: Oscar Rivera / dpa

São Paulo.  Wenige Tage nach der Eröffnung des erweiterten Panamakanals hat der Frachter „MOL Benefactor“ die bislang höchste Transitgebühr für die Fahrt durch die Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik gezahlt. Der japanischen Reederei Mitsui O.S.K. Lines wurden für die Passage 829.468 US-Dollar in Rechnung gestellt, wie die Kanalverwaltung mitteilte. Der Frachter ist 337 Meter lang, 48 Meter breit und kann über 10.000 Standardcontainer transportieren. Das Schiff fuhr am Freitag (Ortszeit) von Süden nach Norden durch den Panamakanal.

Die ausgebaute Wasserstraße war am vergangenen Sonntag eröffnet worden. Die „Cosco Shipping Panama“ fuhr als erstes Schiff durch den neuen Kanal und zahlte eine Transitgebühr von 575.545 Dollar. Seit der Erweiterung können auch Frachter der sogenannten Postpanamax-Klasse mit bis zu 14.000 Containern den Kanal befahren. Bislang wurden nur Schiffe mit maximal 4400 Containern geschleust. In zehn Jahren soll der direkte Beitrag des Panamakanals zum Staatshaushalt von derzeit rund einer Milliarde Dollar auf drei Milliarden Dollar steigen. (bk/dpa)