Grüne für Agrarwende und gegen Massentierhaltung

Beate Kranz

Die Grünen fordern den Deutschen Bauernverband (DBV) zu einer grundlegenden Umkehr in der Landwirtschaft auf. „Wir brauchen eine Agrarwende und den Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung“, fordert der Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Anton Hofreiter, in einem Brief an den DBV-Präsidenten, der dieser Redaktion vorliegt. Der Bauernverbandspräsident setze auf Konfrontation, statt die Bauern zu Partnern der Agrarwende zu machen. „Viele Bäuerinnen und Bauern sind heute gefangen in einem System, das vom falschen politischen Ziel ,Immer mehr, immer billiger’ bestimmt ist. Das will ich ändern“, so Hofreiter. Die Landwirtschaft befinde sich in einer „beispiellosen Krise“.

zur Agrarwende und den Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung auf. „Die Agrarwende ist eine Trendumkehr, die jetzt beginnen muss. Das System ,Immer mehr, immer größer, immer billiger’ ist gescheitert. Viele Bäuerinnen und Bauern wollen ökologischer und tiergerechter arbeiten, allerdings fehlt dafür bisher die politische Unterstützung der Bundesregierung. Eine Agrarwende bedeutet: Stärkere Förderung von tier- und umweltfreundlicher Leistungen. Schon heute könnten wir Agrar-Gelder umlenken und mehr als eine Milliarde Euro jährlich in mehr Tierschutz investieren. Das schafft neue Zukunftsperspektiven für bäuerliche Betriebe. Es bedeutet auch: Kein Kükenschreddern mehr und keine systematischen Amputationen mehr von Hühnerschnäbeln und Schweineschwänzen, die nur den Zweck haben, das Tier dem Stall anzupassen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet die Agrarwende eine Transparenzoffensive beim Einkauf. Alle sollen auch beim Fleisch – so wie jetzt schon beim Ei – erkennen können, aus welcher Haltungsform ihr Fleisch kommt.“

Beate Kranz

Die Grünen fordern den Deutschen Bauernverband (DBV) zu einer grundlegenden Umkehr in der Landwirtschaft auf. „Wir brauchen eine Agrarwende und den Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung“, fordert der Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Anton Hofreiter, in einem Brief an den DBV-Präsidenten, der dieser Redaktion vorliegt. Der Bauernverbandspräsident setze auf Konfrontation, statt die Bauern zu Partnern der Agrarwende zu machen. „Viele Bäuerinnen und Bauern sind heute gefangen in einem System, das vom falschen politischen Ziel ,Immer mehr, immer billiger’ bestimmt ist. Das will ich ändern“, so Hofreiter. Die Landwirtschaft befinde sich in einer „beispiellosen Krise“.

zur Agrarwende und den Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung auf. „Die Agrarwende ist eine Trendumkehr, die jetzt beginnen muss. Das System ,Immer mehr, immer größer, immer billiger’ ist gescheitert. Viele Bäuerinnen und Bauern wollen ökologischer und tiergerechter arbeiten, allerdings fehlt dafür bisher die politische Unterstützung der Bundesregierung. Eine Agrarwende bedeutet: Stärkere Förderung von tier- und umweltfreundlicher Leistungen. Schon heute könnten wir Agrar-Gelder umlenken und mehr als eine Milliarde Euro jährlich in mehr Tierschutz investieren. Das schafft neue Zukunftsperspektiven für bäuerliche Betriebe. Es bedeutet auch: Kein Kükenschreddern mehr und keine systematischen Amputationen mehr von Hühnerschnäbeln und Schweineschwänzen, die nur den Zweck haben, das Tier dem Stall anzupassen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet die Agrarwende eine Transparenzoffensive beim Einkauf. Alle sollen auch beim Fleisch – so wie jetzt schon beim Ei – erkennen können, aus welcher Haltungsform ihr Fleisch kommt.“

Die Grünen fordern den Deutschen Bauernverband (DBV) zu einer grundlegenden Umkehr in der Landwirtschaft auf. „Wir brauchen eine Agrarwende und den Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Anton Hofreiter, in einem Brief an den DBV-Präsidenten, der dieser Redaktion vorliegt.

Der Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied setze auf Konfrontation, statt die Bauern zu Partnern der Agrarwende zu machen. „Viele Bäuerinnen und Bauern sind heute gefangen in einem System, das vom falschen politischen Ziel ,Immer mehr, immer billiger‘ bestimmt ist. Das will ich ändern“, so Hofreiter. Die Landwirtschaft befinde sich in einer „beispiellosen Krise“.

Rund 600 Landwirte wollen ab dem heutigen Mittwoch auf dem Bauerntag in Hannover die Weichen für die Zukunft stellen. Dabei setzen sie auch auf finanzielle Hilfe der Politik. Gesunkene Weltmarktpreise und Milchüberschüsse haben zuletzt immer mehr Bauern zur Aufgabe ihrer Höfe gezwungen. „Viele Bäuerinnen und Bauern wollen ökologischer und tiergerechter arbeiten, allerdings fehlt dafür bisher die politische Unterstützung der Bundesregierung“, sagte Hofreiter. „Schon heute könnten wir Agrargelder umlenken und mehr als eine Milliarde Euro jährlich in mehr Tierschutz investieren.“