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Netzagentur will Telefonica zu niedrigeren Gebühren zwingen

Düsseldorf.  Weil der Telefonkonzern Telefónica Deutschland (02, Base) vielen seiner 43 Millionen Kunden nach Auffassung der Bundesnetzagentur zu hohe Gebühren bei Reisen im EU-Ausland abknöpft, droht ihm ein Zwangsgeld, berichtet die „Rheinische Post“. Das Münchener Unternehmen weigere sich, die seit 1. Mai geltende EU-Vorgabe eines maximalen Zuschlags von fünf Cent die Minute einzuhalten. Konkret verlangt Telefónica von vielen Kunden im EU-Ausland seit 1. Mai 20 Cent Aufschlag die Minute und will diesen Zuschlag zum 1. Juli nur auf 14,95 Cent pro Minute senken.