Deutsche Bank

Hohe Rückstellungen für Russland-Affäre

Frankfurt/Main. Die Deutsche Bank hat ihre Rückstellungen wegen Geldwäschevorwürfen in Russland kräftig aufgestockt. Die Verluste in der Kategorie „externer Betrug“ kletterten laut Geschäftsbericht 2015 von 20 auf 475 Millionen Euro. Dieser Anstieg sei zu einem Großteil auf die Russland-Affäre zurückzuführen, sagten Insider. Die Bank begründet den Verlust mit „Rückstellungen im Aktienhandel“, äußert sich zu Details nicht. Das Geldhaus hat Ermittlern zufolge Kunden geholfen, Rubel-Schwarzgeld in Höhe von rund zehn Milliarden Dollar zu waschen. Auch US-Behörden haben sich eingeschaltet.