CUm-Ex-Deals

Auch Commerzbank selbst machte Stichtag-Geschäfte

Auch die Commerzbank hat Finanzkreisen zufolge zweifelhafte Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag betrieben. Die zweitgrößte deutsche Bank hatte dazu schon Ende 2015 eine interne Untersuchung bei Wirtschaftsprüfern in Auftrag gegeben, wie das Institut bestätigte. „Laut Zwischenbericht sind dabei einige Einzelfälle auch bei der Commerzbank aufgetaucht“, so ein Insider. „Die Geschäfte sind aber nicht systematisch betrieben worden.“ Nach einem Bericht der juristischen Fachzeitschrift „Juve“ dürfte dem Fiskus ein „beträchtlicher, mindestens zweistelliger Millionenschaden“ entstanden sein. Bisher hatte das Institut nur den Fusionspartner Dresdner Bank als Beteiligten an den „Cum-Ex“-Geschäften ausgemacht.