Fastfood

McDonald’s wächst fast überall – aber in Deutschland nicht

Die Fastfood-Kette McDonald’s legt weltweit bei Gästezahlen und Gewinn wieder kräftig zu. In Deutschland läuft es aber nicht so gut.

McDonald’s kann sich über bessere Zahlen und mehr Besucher freuen.

McDonald’s kann sich über bessere Zahlen und mehr Besucher freuen.

Foto: imago stock&people / imago/Ralph Peters

Oak Broak.  Ganztägiges Frühstück und Billig-Angebote helfen dem Fastfood-Riesen McDonald’s aus seiner Krise. Zu Jahresbeginn konnte der Konzern überraschend viele Gäste in seine Restaurants locken. Der Kundenandrang ließ die Kasse klingeln – im ersten Quartal stieg der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um über ein Drittel auf 1,1 Milliarden Dollar (1,0 Milliarde Euro), wie McDonald’s am Freitag mitteilte.

„Unsere Trendwende greift“, verkündete Vorstandschef Steve Easterbrook. Er hatte vor rund einem Jahr das Ruder der damals schwer angeschlagenen Schnellrestaurantkette übernommen und ein großes Antikrisen-Paket geschnürt. Im umkämpften US-Heimatmarkt, wo kleinere Gourmet-Burgerläden und Billig-Konkurrenz McDonald’s viele Kunden abgejagt hatten, punktet der Konzern nun unter anderem mit rund um die Uhr angebotenem Frühstück und Rabatt-Aktionen.

In den USA stiegen die Verkäufe etablierter Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind, um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Weltweit legten diese Filialen um 6,2 Prozent zu. In Deutschland und Frankreich läuft es entgegen dem Trend nicht so gut. Im Quartalsbericht heißt es, dort habe es zuletzt „Gegenwind“ durch starken Wettbewerb gegeben. Insgesamt setzte der Konzern von Januar bis März 5,9 Milliarden Dollar um. Die Erwartungen der Analysten wurden mit den Quartalszahlen deutlich übertroffen. (dpa)