Autohersteller

Opel freut sich über Mini-Verlust im ersten Quartal 2016

Zum Gewinn hat es noch nicht ganz gereicht, aber Opel ist knapp davor. Nach guten Bilanzzahlen herrscht bei dem Autobauer Optimismus.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann konnte am Donnerstag gute Zahlen fürs erste Quartal 2016 verkünden. Die „schwarze Null“ scheint nahe.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann konnte am Donnerstag gute Zahlen fürs erste Quartal 2016 verkünden. Die „schwarze Null“ scheint nahe.

Foto: Uli Deck / dpa

Detroit.  Der Autohersteller Opel hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres kaum noch Verlust gemacht. Die Europa-Tochter des US-Konzerns General Motors beendete das Quartal mit einem operativen Verlust von sechs Millionen Dollar (5,3 Millionen Euro), wie die Mutter GM am Donnerstag in Detroit berichtete.

Das war das beste Quartalsergebnis seit dem Frühjahr 2011, als Opel letztmals einen Gewinn gemacht hatte. In den ersten drei Monaten 2015 hatte der Quartalsverlust noch 239 Millionen Dollar (210 Millionen Euro) betragen.

„Start ins Jahr ist uns geglückt“

Der Marktanteil der Marken Opel und Vauxhall in Europa blieb trotz stark angestiegener Stückzahlen bei 6,1 Prozent unverändert zum Vorjahresquartal, wobei sich der deutsche Markt besser entwickelte als der britische.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann dankte den Mitarbeitern in einem Rundschreiben: „Unser Start ins Jahr 2016 ist geglückt. Opel/Vauxhall hat im ersten Quartal die Gewinnschwelle erreicht. Wir haben damit nicht nur die Erwartungen der Finanzanalysten übertroffen, sondern auch unsere eigenen finanziellen Ziele.“ Die schwarze Null für das Gesamtjahr 2016 sei aber kein Selbstläufer. (dpa)