Industrieverband

BDI-Chef Grillo: „VW-Skandal hat Wirtschaft nicht geschadet“

Das Label „Made in Germany“ sieht Ulrich Grillo, Präsident des Industrieverbands BDI, nach der Abgas-Affäre bei VW nicht beschädigt.

BDI-Präsident Ulrich Grillo ist zuversichtlich, dass die Abgas-Affäre bei VW aufgeklärt wird.

BDI-Präsident Ulrich Grillo ist zuversichtlich, dass die Abgas-Affäre bei VW aufgeklärt wird.

Foto: Reto Klar

Berlin.  Der Manipulationsskandal bei Volkswagen hat dem Ansehen der deutschen Wirtschaft nach Überzeugung des Industrieverbands BDI nicht geschadet. „Unsere Rückmeldungen zeigen: Das Label Made in Germany hat durch die VW-Affäre bisher nicht gelitten“, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo unserer Redaktion.

„Die Abgasmanipulation von VW war inakzeptabel, steht aber nicht für die deutsche Wirtschaft.“ 99 Prozent aller Unternehmer, Vorstände und Führungskräfte in Deutschland arbeiteten anständig. „Sie vertreten eine Wirtschaft mit Haltung – ganz im Sinne des ehrbaren Kaufmanns und des ehrbaren Ingenieurs.“

Grillo zeigte sich zuversichtlich, dass Volkswagen die Manipulationsaffäre aufklären wird. „Es herrscht so ein immenser Druck, dass am Ende alles auf den Tisch kommen wird“, sagte er. (gau)