Ermittlungen

Kartellamt sieht Wettbewerb durch Deutsche Bahn verzerrt

Das Kartellamt ermittelt gegen die Deutsche Bahn. Das Unternehmen soll seine Konkurrenten beim Fahrkartenverkauf benachteiligt haben.

Eine Regionalbahn der Deutschen Bahn fährt in den Hauptbahnhof in Berlin ein. Das Kartellamt sieht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung bestätigt, wie es in einem ersten Zwischenbescheid Wettbewerbsbehörde heißt.

Eine Regionalbahn der Deutschen Bahn fährt in den Hauptbahnhof in Berlin ein. Das Kartellamt sieht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung bestätigt, wie es in einem ersten Zwischenbescheid Wettbewerbsbehörde heißt.

Foto: Lukas Schulze / dpa

Frankfurt.  Die Deutsche Bahn soll ihre Konkurrenten beim Fahrkartenverkauf benachteiligt haben, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Das Kartellamt beanstande in einem Zwischenbescheid, dass die Bahn für den Verkauf von Tickets ihrer Wettbewerber eine weit höhere Vergütung verlange, als sie umgekehrt für den Vertrieb von DB-Fahrkarten bezahlt. Eine gewisse Spreizung sei zwar hinzunehmen, schreibt die Beschlussabteilung des Kartellamts der „FAZ“ zufolge. Die derzeit „praktizierte Differenzierung der Provisionssätze“ sei aber als Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht zu werten.

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