München –

Nachspiel für Ex-HVB-Vorstände wegen Cum-Ex-Deals

München.  Auf drei ehemalige Vorstände der Hypovereinsbank könnten wegen fragwürdiger Aktiendeals Schadenersatzforderungen der Bank zukommen. Ein von der Bank in Auftrag gegebenes Gutachten komme zu dem Schluss, dass die Manager Risikohinweise missachtet und damit ihre Pflichten verletzt hätten, berichtete das „Handelsblatt“. Die HVB wollte sich dazu am Dienstag nicht äußern.

Hintergrund sind sogenannte Cum-Ex-Aktiendeals, durch die der Staat um Milliarden Euro an Steuergeld gebracht wurde. Die Hypovereinsbank hatte bereits rund 140 Millionen Euro an Steuern zurückgezahlt sowie ein Bußgeld von 9,8 Millionen Euro akzeptiert. Die drei Ex-Vorstände sollten nun für einen Teil des Schadens aufkommen, hieß es in dem Bericht.