Energiepreise

Vattenfall erhöht die Preise: Strom in Berlin wird teurer

Beim Energieversorger Vattenfall steigt ab April der monatliche Grundpreis auf 8,20 Euro. Hunderttausende Haushalte in Berlin sind betroffen.

Berlin. Hunderttausende Haushalte in Berlin müssen von April an für ihren Strom tiefer in die Tasche greifen. Beim Energieversorger Vattenfall steigt der monatliche Grundpreis um 2,30 Euro auf 8,20 Euro inklusive Mehrwertsteuer, wie der Konzern ankündigte. Der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde bleibt hingegen gleich. Pro Jahr zahlt ein Berliner Durchschnittshaushalt mit 2200 Kilowattstunden Verbrauch demnach 27,60 Euro mehr. Verbraucherschützer raten, den Anbieter zu wechseln.

Für Kunden, die einen Vertrag mit Preisgarantie abgeschlossen haben, ändert sich innerhalb des Vertragslaufzeit jedoch nichts, sagte ein Sprecher.

Vattenfall begründet die Erhöhung für seine 1,5 Millionen Kunden in der Stadt mit gestiegenen Gebühren für das Durchleiten des Stroms. In der Grundversorgung steigen der Strompreis im Schmnitt um knapp vier Prozent. Auch für Ökostromkunden steigt der Grundpreis um 2,30 Euro auf dann 9,20 Euro, der Preis für die Kilowattstunde bleibt gleich.

Beim Endpreis schlägt Strom nur mit einem Viertel zu Buche. Etwa die Hälfte sind Umlagen, Steuern und Abgaben – darunter die EEG-Umlage für den Ökostrom. Das übrige Viertel der Rechnung entfällt auf den Transport. Dieses Netzentgelt steigt, auch weil neue Stromtrassen gebaut werden müssen.