Branchenpreis

Manfred Braun als Medien-Manager des Jahres ausgezeichnet

Manfred Braun tritt für die Zukunft des Journalismus ein. Dafür erhält der Geschäftsführer der Funke Mediengruppe den Horizont Award.

Manfred Braun ist Geschäftsführer der Funke Mediengruppe.

Manfred Braun ist Geschäftsführer der Funke Mediengruppe.

Frankfurt/Main.  In der festlichen Atmosphäre der Alten Oper in Frankfurt am Main ist am Mittwoch zum 33. Mal der begehrte Branchenpreis Horizont Award verliehen worden. In der Kategorie „Medien“ ging die Auszeichnung an Manfred Braun, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe.

Der Preis wird jährlich von der Fachzeitschrift für Marketing, Werbung und Medien „Horizont“ verliehen und würdigt Branchenpersönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um ihr Unternehmen und die Branche verdient machen.

In seiner Laudatio auf Braun sagte Post-Kommunikationschef Christof Ehrhart vor rund 1000 Gästen: „Manfred Braun lenkt ein Unternehmen, das sich unter seiner Führung von einem regionalen Verlag in ein weit über die Region ausstrahlendes Medienhaus mit eigener publizistischer Stimme gewandelt hat. Heute wird die Funke Mediengruppe regelmäßig in der Tagesschau zitiert. All dies hat Manfred Braun mit Mut, Weitsicht und Ausdauer erreicht und ist dabei ein bescheidener, bodenständiger Mensch geblieben.“

Braun blickt auf die Erfolge des Unternehmens

Manfred Braun betonte in seiner Dankesrede die Erfolge des Unternehmens bei der Integration der Zeitschriften, die bessere Zusammenarbeit unter den Zeitungen, die digitale Entwicklung sowie die Bedeutung der neuen Zentralredaktion in Berlin und der neu gegründeten Sportredaktion in Essen. Gleichzeitig sei man auf der betriebswirtschaftlichen Seite „oberhalb der Planung“. Braun dankte den Funke-Gesellschaftern, dem Geschäftsführer Michael Wüller sowie den Mitarbeitern des Hauses für das Vertrauen und die Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Unternehmens und warb dafür, Print nicht gegen Digital auszuspielen.

Die enormen Herausforderungen seien lösbar, wenn man sich auf das Produkt und den Leser fokussiere. Letztlich gehe es der Branche um die „Zukunft des Journalismus“, und den Bedarf dafür werde es „immer geben“. Braun weiter: „Wir werden ihn auch unternehmerisch nutzen können, wenn wir nicht wie Industriemanager, sondern als Verleger handeln.“

Weitere Preisträger sind das Team der Werbeagentur Grabarz und Partner in der Kategorie „Agenturen“ sowie Opel-Chef Karl-Thomas Neumann und die Opel-Marketingchefin Tina Müller in der Kategorie „Marketing“. (BM)