Frankfurt/Main –

Genossenschaftliche Finanzinstitute wollen fusionieren

Frankfurt/Main.  Die genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ Bank und die Westdeutsche Genossenschafts Zentralbank WGZ wollen sich 2016 zusammenschließen. Die Gremien beider Geldhäuser hätten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, berichteten die beiden Zentralbanken der gut 1000 Volks- und Raiffeisenbanken. Abgeschlossen werden soll die Verschmelzung am 1. August 2016. Das fusionierte Institut soll DZ Bank heißen.

Die Frankfurter DZ Bank ist mit einer Bilanzsumme von gut 400 Milliarden Euro mehr als vier Mal so groß wie die Düsseldorfer WGZ, die vor allem in Nordrhein-Westfalen tätig ist. Seit 2000 sind mehrere Versuche gescheitert, die Institute zu verschmelzen – entweder an persönlichen Eitelkeiten oder wegen wirtschaftlicher Risiken. Zur DZ-Bank gehören auch Union Investment, Schwäbisch Hall und der Versicherer R+V.