Strafkammer

Teileinstellung im Teldafax-Prozess möglich

Der Strafprozess gegen drei Ex-Vorstände des insolventen Billigstromanbieters Teldafax könnte für die Angeklagten mit Bewährungsstrafen enden. In Gesprächen zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung sei die Strafkammer am Landgericht Bonn in einer Zwischenbewertung zu der vorläufigen Einschätzung gekommen, die Anklagepunkte Betrug und Bankrotthandlung fallen zu lassen, erläuterte das Gericht am Donnerstag am 41. Verhandlungstag. Damit ist eine Teileinstellung des Verfahrens möglich. Sollte es dazu kommen, seien Strafen von ein bis maximal zwei Jahren möglich. Die Teldafax-Pleite ist eine der größten Firmenzusammenbrüche in Deutschland mit mehr als 500.000 Geschädigten.