Tarifverhandlungen

Im Flugverkehr drohen neue Streiks

Die Flugbegleiter zeigen sich enttäuscht von den Gesprächen mit der Lufthansa. Es geht unter anderem um die Betriebsrente.

Nicoley Baublies, Vorstandsvorsitzender der Gewerkschaft Ufo, nannte die Verhandlungen mit der Lufthansa gescheitert.

Nicoley Baublies, Vorstandsvorsitzender der Gewerkschaft Ufo, nannte die Verhandlungen mit der Lufthansa gescheitert.

Foto: Arne Dedert / dpa

Frankfurt/Main.  Im aktuellen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft Ufo drohen Streiks. „Die Verhandlungen sind gescheitert. Das vorgelegte Angebot der Lufthansa ist völlig inakzeptabel“, sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies am Samstagabend. Aus Arbeitsplatzgarantien seien auf einmal wachsweiche Formulierungen geworden, kritisierte der Gewerkschaftschef.

Am Sonntag will die Gewerkschaft in ihren Gremien die erfolglose Verhandlungsrunde auswerten und weitere Schritte besprechen. Am Montag will die Flugbegleitergewerkschaft dann bekanntgeben, welche Konsequenzen gezogen werden.

Tarifstreit zieht sich schon fast zwei Jahre hin

Die Gewerkschaft kämpft unter anderem für die Beibehaltung der bisherigen Betriebsrente für die 19 000 Flugbegleiter. Die Lufthansa machte zunächst keine Angaben zum Scheitern der Verhandlungen nach zweitägigen Gesprächen.

Der Tarifstreit zieht sich nun schon fast zwei Jahre hin. Die ersten Gespräche zu dieser Runde gab es im Dezember 2013.