Hilfsprogramm

Draghi fordert zügige Reformen von Griechenland

EZB-Chef Mario Draghi hat die griechische Regierung dazu aufgefordert, die Reformschritte des neuen Hilfsprogramms zügig umzusetzen. Damit würden Voraussetzungen für die Stützung der griechischen Banken und eventuelle spätere Schuldenerleichterungen für das Land geschaffen, sagte Draghi der griechischen Zeitung „Kathimerini“. „Ich glaube, es ist im Interesse aller, dass der Fokus nun auf der raschen Umsetzung der gemeinsam vereinbarten Maßnahmen innerhalb des gesetzten Zeitrahmens liegen sollte“, sagte Draghi dem Blatt. Die zweite Geldtranche für die Rekapitalisierung der Banken von bis zu 15 Milliarden Euro könne bis zum 15. November bereitgestellt werden.