Deutsche Bank

Investmentbanking in Russland wird abgewickelt

Geldwäscheverdacht, Sanktionen und eine Rezession: Die Deutsche Bank gibt ihr Investmentbanking in Russland auf. Bis zum Jahresende soll das einst mit großen Hoffnungen gestartete Geschäft eingestellt werden, das der größten deutschen Bank zuletzt mehr Ärger als Ertrag eingebracht hat. Mit dem Teilrückzug sollten Komplexität, Kosten, Risiken und Kapitalaufwand verringert werden, meldete die Bank. Rund 200 der 1300 Stellen in Russland fallen offenbar weg. Im Zahlungsverkehr und in der Exportfinanzierung will die Bank in Russland präsent bleiben. Auch reiche Kunden sollen weiter betreut werden.