Köln

Studie: Es gibt zu wenige Wohnungen in den Metropolen

Köln.  In deutschen Metropolen entstehen nach einer neuen Studie zu wenige Wohnungen, während auf dem Land zum Teil zu viel gebaut wird. Bundesweit seien im vergangenen Jahr rund 245.000 Wohnungen geschaffen worden, erklärte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das die Studie erstellt hat, am Mittwoch im Köln. Nur 66.000 davon seien aber in den Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern entstanden. Geschätzt würden dort deutlich mehr benötigt, nämlich 102.000. Zu viele Wohnungen gibt es dem Institut zufolge hingegen in einigen ländlichen Regionen wie der Eifel, dem Schwarzwald oder Teilen Ostdeutschlands. Besonders groß sind die Probleme in den Großstädten. So klaffen in Berlin, München, Hamburg, Köln oder Frankfurt am Main Lücken. Allein Berlin bräuchte demnach bis 2020 jährlich fast 20.000 neue Wohnungen. Gebaut wurden 2014 aber weniger als 9000.