Mülheim –

RWE-Vorstand für schrittweise Energiewende

Mülheim.  Der Vorstandsvorsitzende des Energieriesen RWE, Peter Terium, hat für einen „Energiewende ohne Brüche“ geworben. Auch wenn der Umbau in Richtung erneuerbare Energien gelinge, brauche die Bundesrepublik noch im Jahr 2050 konventionelle Kraftwerke als Reserve, sagte der Konzernchef am Montagabend bei einer Diskussionsveranstaltung in der katholischen Akademie „Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr. Es bringe deshalb nichts, alle konventionellen Kraftwerke „wegzusanieren“. Ziel müsse ein „evolutionärer Wandel zu überschaubaren Kosten“ sein.

Der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE stemmt sich mit einem radikalen Konzernumbau gegen eine Krise. Der Aufsichtsrat billigte kürzlich einstimmig die Pläne von Terium, die Zahl von rund 100 Teilgesellschaften um etwa ein Drittel zu reduzieren. Damit will der Konzern Bürokratie abbauen und Entscheidungen beschleunigen.