Berlin –

Wella-Shampoo schäumt künftig im US-Konzern Coty

Berlin –.  Der Konsumgüterkonzern Henkel hat im Bieterrennen um Wella das Nachsehen. Der US-Rivale Procter & Gamble (P&G) verkauft den Shampoohersteller zusammen mit Dutzenden anderen Marken für 12,5 Milliarden Dollar (11,3 Milliarden Euro) an den US-Konzern Coty, den die deutsche Unternehmerfamilie Reimann kontrolliert. Das Geschäft mit Coty hatte sich bereits abgezeichnet. Ein Grund ist offenbar, dass Coty ein ganzes Bündel von Kosmetik-, Parfüm- und Haarpflegemarken übernehmen will, während Henkel Insidern zufolge nur an der Haarpflegesparte Wella interessiert war, deren Wert Experten auf fünf bis sieben Milliarden Dollar schätzen.

Der französische Parfümeur François Coty hat das Unternehmen Coty 1904 gegründet. Es gehört heute den Reimanns – einer der reichsten Familien in Deutschland.