Elektronikmesse

Funkausstellung bleibt fünf weitere Jahre in Berlin

Die IFA, eine der ältesten deutschen Industriemessen, und Berlin gehören zusammen. In diesem Jahr erlebt die Funkausstellung ihre 54. Auflage und es wird mindestens fünf weitere geben.

Foto: Tim Brakemeier / dpa

Die Elektronikmesse IFA bleibt für weitere fünf Jahre in Berlin. Die Messegesellschaft des Landes und der Veranstalter, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), verlängern dazu ihre Zusammenarbeit. Das teilten beide Seiten am Montag mit.

Die Vereinbarung für fünf weitere Ausgaben der Internationalen Funkausstellung (IFA) wollen sie an diesem Mittwoch im Roten Rathaus symbolisch unterzeichnen.

Die IFA ist eine der ältesten deutschen Industriemessen. 1924 gab es in Berlin die erste Ausgabe. Die 54. ist in diesem Jahr vom 5. bis 10. September 2014 auf dem Messegelände und in Hallen unter dem Funkturm geplant.

Die gfu rechnet für das Jahr 2014 mit einer Umsatzsteigerung um rund ein Prozent auf 27,7 Milliarden Euro, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Joachim Kamp zum Jahresstart 2014. Dafür würden auch die großen Sportereignisse, Olympische Spiele und Fußball-Weltmeisterschaft, sorgen.

Die Branche werde sich in diesem Jahr - nach einem eher verhaltenen Jahr 2013 - dank der zahlreichen Innovationen und ihrer Dynamik wieder positiv entwickeln. „Dazu wird traditionell auch wieder die IFA, die weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics und Home Appliances beitragen“, hieß es wörtlich. Die Konsumenten investierten gern in Consumer Electronics-Produkte, speziell zur mobilen Mediennutzung und für die Vernetzung zu Hause.