Vorjahres-Bilanz

Deutsche essen weniger Eis

Rund 7,6 Liter Eis hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr durchschnittlich geschleckt. Damit ist der Appetit auf die kalte Leckerei gesunken – im Jahr zuvor waren es noch 7,7 Liter gewesen.

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Der Frühling hat begonnen, die Temperaturen sind über die Zehn-Grad-Marke gestiegen und draußen flanieren die ersten Sonnenanbeter im T-Shirt. Damit haben auch Eisdielen wieder Hochkonjunktur. Eigentlich. Denn den neusten Zahlen der deutschen Speiseeis-Hersteller zufolge ist der Eis-Hunger der Deutschen offenbar gedämpft.

Rund 7,6 Liter Eis haben die Deutschen pro Kopf im vergangenen Jahr im Durchschnitt geschleckt. Das berichteten die deutschen Speiseeis-Hersteller im Verband der Süßwaren-Industrie am Montag in Bonn. Damit ist der Appetit auf die kalte Leckerei leicht zurückgegangen. Das berichteten die deutschen Speiseeis-Hersteller im Verband der Süßwaren-Industrie am Montag in Bonn.

Auf das Sommerwetter kommt es an

Ein Jahr zuvor waren es noch 7,7 Liter gewesen. Der Umsatz der deutschen Hersteller ging damit im Vergleich zu 2010 um ein Prozent auf 1,94 Milliarden Euro zurück.

Dennoch dürfen Eisverkäufer darauf hoffen, dass sie angesichts des schönen Wetters wieder gute Geschäfte machen. Der Grund der Schwankungen hänge nämlich vor allem vom Wetter in den Sommermonaten ab. Nur jedes fünfte Eis wird im Winter verzehrt.