Passagier-Zahlen

Air Berlin fliegt im November mit weniger Gästen

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft hat im November weniger Passagiere befördert als im Monat zuvor. Im Jahresvergleich der ersten elf Monate konnte Air Berlin allerdings zulegen. Ex-Bahn-Chef Mehdorn will nun für eine bessere Auslastung sorgen.

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Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin hat in den ersten elf Monaten des Jahres mehr Passagiere befördert als im Vorjahreszeitraum und auch die Kapazitätsauslastung verbessert. An Bord gingen mit 33,281 Millionen Passagieren rund 680.000 oder 2,1 Prozent mehr, teilte Air Berlin am Dienstag in Berlin mit. Die Kapazitätsauslastung verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozentpunkte auf 78,4 Prozent.

Im November 2011 registrierte die Airline allerdings gegenüber dem Vorjahresmonat ein Passagierminus von knapp 10 Prozent. Insgesamt flogen im November 2,26 Millionen Menschen mit der Airline, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Auslastung der Flotte lag im November bei 74,2 Prozent - ein leichtes Minus von 0,7 Prozentpunkten im Monatsvergleich. Air Berlin reduzierte die Kapazität um 9,1 Prozent.

Der Lufthansa-Rivale steckt nach Jahren der Expansion tief in den roten Zahlen. Der ehemalige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn, der das Steuer von Firmengründer Joachim Hunold übernommen hatte, will das Unternehmen mit einem scharfen Sparkurs wieder auf Kurs bringen. Unter anderem verkleinert Air Berlin seine Flotte und dünnt das Streckennetz aus.