Euro-Hilfspaket

IWF gibt nächste Milliarden-Spritze für Athen frei

Der Internationale Währungsfonds sieht erste Erfolge in Griechenland. Er zahlt dem Euro-Krisenstaat daher mehr als zwei Milliarden Euro aus.

Nach den Euro-Ländern hat auch der Internationale Währungsfonds (IWF) grünes Licht für die nächste Finanzspritze an Griechenland in Höhe von insgesamt acht Milliarden Euro gegeben. Wie der IWF mitteilte, sei vor der Freigabe der 2,2 Milliarden Euro aus IWF-Mitteln eine erneute Überprüfung der griechischen Wirtschaft erfolgt.

Bereits vor einer Woche hatten die Euro-Finanzminister der Auszahlung des EU-Anteils in Höhe von 5,8 Milliarden Euro an Griechenland zugestimmt. Das Geld stammt aus dem alten Hilfsprogramm für Athen von 2010. Ohne diese Rate wäre Griechenland bereits in diesem Monat pleitegegangen .

Griechenland habe bereits Erfolge zu verbuchen, darunter bei der Rückführung des Haushaltsdefizits, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde. „Dennoch befindet sich das Programm in einer schweren Phase mit nur langsam vorankommenden strukturellen Reformen, einer schwachen Wirtschaft und sich verschlechternden äußeren Bedingungen.“ Sie forderte die neue Regierung in Athen auf, ihr breites Mandat zu nutzen und ihr Programm „standhaft umzusetzen“.