Trauernde Fans

"Apple ohne Steve Jobs? Unvorstellbar!"

Weltweit trauern die Apple-Fans um den verstorbenen Steve Jobs. Auf Morgenpost Online schildern die Menschen, was sie an seinem Tod bewegt.

Foto: picture alliance / Photoshot

Der Apple-Mitgründer und Design-Guru Steve Jobs starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren an einem Krebsleiden. Auf der ganzen Welt löste sein Tod Trauer und Bestürzung aus. Anhänger legten Blumen vor Apple-Geschäften nieder, zündeten Kerzen an. Auf Blogs, Facebook oder Google+ hinterließen die Menschen letzte Botschaften an ihren „iGod“ .

Auch auf Morgenpost Online wurde das Lebenswerk Jobs heftig kommentiert. Für viele stand der Erfinder von iPod, iPhone oder iPad für die digitale Revolution, für eine neue Form der Kommunikation, die auch ihr eigenes Leben maßgeblich beeinflusst hat. Andere sehen den Hype um die Person Jobs kritisch. Hier eine Auswahl der Kommentare:

Oshek:

Steve Jobs lehrt uns viel mehr als seine Produkte. Der Mann war das genaue Gegenteil von alledem was Personaler, PR-Berater und ähnliches Gewürm als Vorbild hinstellen. Er war direkt, undiplomatisch, konnte saugrantig werden und ließ diesem Ärger freien Lauf. Er hatte eine klare Meinung und klare Standpunkte, er forcierte Entscheidungen anstatt sich im Wischi-Waschi endloser kompromisse zu verlieren. DAS ist sein Vermächtnis für alle, die wirklich etwas erreichen wollen.

ABC:

Sein Lebensstil sollte für viele junge Menschen zum Vorbild werden. Jeder sollte seinen Traum leben und sich nicht missbrauchen lassen, Träume anderer zu verwirklichen, wenn sie nicht mit seinen eigenen vereinbar sind.

Odi:

Ich kann es mir im Moment noch nicht vorstellen: Apple ohne Steve Jobs ? Er zeigt, dass es möglich ist, einem Traum in die Realität umzusetzen.

Grüner Gutmensch:

Was kann man von Steve Jobs lernen? Er zeigte uns, der beste Weg, um ANDEREN das Leben zu bereichern, ist Werte zu generieren und produktiv zu sein. Sein eigener Wohlstand resultierte ausnahmslos dadurch. Er produzierte Werte für viele und Arbeitsplätze und realen Wohlstand.

Flüsterfrei.de:

Ich bin bis jetzt kein Kunde von Apple. Und ich mag mir kein Urteil erlauben, über die vielen verschiedenen, teils kontroversen Meinungen und Lebensbilder von einem Mann, den ich selber nicht kenne. Aber seine Rede, die ich gerade zum ersten Mal gelesen habe, lässt mich an vielen Stellen anerkennend nicken! Er zeichnet eine wunderbare Vision vom Leben, wie man es im Idealfall, mutig - mit offenem Kopf, erfüllt erlebt.

Kathrin:

Vor hundert Jahren haben sie bestimmt auch geglaubt sie leben in einer High-Tech Welt. Aber auch die Menschen werden ausgetauscht, wenn ich da Steve Jobs richtig verstanden habe. Mal sehen, wann die ersten Leute mit Piercings und Tattoos im Altersheim auftauchen, die dann Musik und Filme der 80er und 90er Jahre hören und sehen oder mit Mega Drives und Playstations spielen wollen. Und dann gibt es die nicht mehr.

Acid Betty:

Es gibt faszinierende Menschen, denen man im Leben gerne einmal begegnet wäre. Für mich persönlich wäre es Steve Jobs gewesen. Sein Optimismus und dieser starke Wille, seine Wünsche und Ziele nicht zu verlieren. Ein wirklich bewundernswerter, kluger Mensch und ein großes Vorbild.

I-User :

Die Besten sterben viel zu früh, dank Steve haben wir die I-Technologie schon zu unseren Lebzeiten erleben dürfen.

MMV:

Wen die Götter lieben, den lassen sie jung sterben. Schade um Steve Jobs. Solche Leute sind im Zeitalter der allgemeinen Versklavung ein Lichtblick. So viele von uns ordnen sich unter, weil sie im Trend sein wollen, weil sie den Job brauchen, weil sie es nicht besser wissen. Wenn Steve Jobs ein Genie war, dann auch, weil er eine Menge Rückschläge ausgehalten hat. Trotzdem hat er sich immer wieder aufgerichtet.

SteveJobsFan:

Danke Steve Jobs, Du hast die Menschheit näher zusammengerückt! Dank Deiner Arbeit in Zusammenarbeit mit Bill Gates sitzen wir hier vor unserem Computer und können uns weltweit austauschen, all den Neidern und Kritikern zum Trotz! Die Revolutionen im Nahen Osten 2011, der Sturz all dieser schrecklichen Regime wäre ohne Deine Technologie nicht möglich gewesen! Austausch von Daten, Fakten, Bildern innerhalb Sekunden! Ich werde Dich in meinem Herzen behalten!

Sanftwut:

Die Keynotes des langjährigen Apple-Chef waren legendär, er schaffte es Menschen zu begeistern wie kaum ein anderer. Deshalb ist dies auch ein sehr großer Verlust für Apple und viele von uns. Steve Jobs hat mit seinem Team Produkte entwickelt die sich faktisch selbst erklären. Nachdem der iPod auch für die Windows-Plattform verfügbar verdoppelte sich der Aktienkurs fast im Jahresrhythmus. Das iPhone wurde erst belächelt und schließlich kopiert und hat einen großen Anteil an den Erfolg des Unternehmens. Steve Jobs hat nicht nur Apple gerettet, er hat Apple zu dem gemacht was es heute ist.

Agraffe:

Steve Jobs mag anmaßend gewesen sein, aber vermutlich nervten ihn nur Menschen, die nur langsamer denken konnten als er selbst. Besessen muss ein Mensch sein, der solche Leistungen erbringen kann. Es ist so schade, dass Genies meist früh sterben, und intuitiv scheint er es schon lange gefühlt zu haben. Darum hatte er es wohl so eilig, seine unzähligen Ideen umzusetzen. Sehr viele Menschen auf dieser Welt werden um ihn trauern.

Mondpreismann:

Der Hauptverdienst von Jobs liegt wohl darin, als genialer Vermarkter entsprechende Umsätze generiert zu haben. Die Werbung und die fast religiöse Willfährigkeit mit der die jeweiligen Konsumenten alles, aber auch wirklich alles unabhängig vom Preis, zu kaufen bereit sind, ist sein beeindruckendstes Moment. Gibt man den gleichen Leuten das gleiche Produkt ohne Apfelaufdruck, dann wollen sie es schlicht nicht. Druckt man den Apfel auf einen alten Kartoffelsack, dann reißt sich die entsprechend konditionierte Gruppe darum - der Preis spielt keine Rolle mehr, alleine der Besitz zählt. Das ist in der Tat genial.

Simlock:

Er war genial und ist längst ein Mythos. Geboren als Sohn eines syrischen Einwanderers, der zu arm war, um seinen Sohn zu ernähren. Steve Jobs wurde adoptiert und stieg auf zu einer der größten Unternehmerpersönlichkeiten der Geschichte. Es werden weitere kommen. Vorwiegend in den USA. Das ist das Land, in dem diese Leute gemacht werden.

Primay2000:

Steve Jobs war der Guru von Apple. Er war die Lichtgestalt des Unternehmens, das in seinem Erscheinen fast so absurd anmutet wie eine neue Sekte. Ohne diesen "Religionsstifter" ist Apple nicht mehr in Lage, seine Innovationen mit der gleichen glaubhaften Ekstase zu offenbaren, sondern dazu verdammt, lediglich aus der Konserve zu präsentieren und das Vermächtnis von Steve zu verwalten. Apple wird Steve in absehbarer Zeit folgen.

Thorsten

Wie brauchen mehr Leute wie Bill Gates und diesen Steven Jobs. Das sind Visionäre und Macher, die bringen die Welt durch konkrete Taten voran.

Steve.... Danke für Deinen Beitrag hier und in unserer Welt.

R.I.P.