Privatinsolvenz

Erstmals seit 2009 gehen weniger Verbraucher pleite

In Deutschland haben im ersten Quartal 2011 viel weniger Verbraucher Insolvenz angemeldet. Auch die Zahl der Firmenpleiten sinkt weiter.

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Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gesunken. Erstmals seit dem zweiten Quartal 2009 waren auch die Verbraucherinsolvenzen rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sank deren Zahl um 4,0 Prozent auf 26.156.

Die Zahl der Unternehmenspleiten war den Statistikern zufolge mit 7529 Fällen um 8,5 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal. Bereits in den drei vorhergehenden Quartalen hatten die Unternehmensinsolvenzen auf Jahressicht abgenommen.

Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl auf 40.235, das waren 5,8 Prozent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres.

Im März wurden nach Angaben der Behörde von den Amtsgerichten 9572 Insolvenzen von Verbrauchern und 2762 Unternehmenspleiten gemeldet. Das waren 7,4 Prozent beziehungsweise 11,6 Prozent weniger als im März 2010.