Nach Sex-Skandal

Jürgen Klopp wirbt nicht mehr für Ergo

Borussia Dortmund Trainer Jürgen Klopp zieht Konsequenzen aus dem Ergo-Sex-Skandal: Künftig macht er keine Werbung für den Konzern.

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Nach den Enthüllungen über eine ausschweifende Sex-Party von Ergo-Versicherungsvertretern wirbt der populäre Trainer des neuen deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, nicht mehr für das Unternehmen. Klopp hatte sein Engagement bereits nach den ersten Medienberichten über das Fest ruhen lassen.

Ergo nannte als Grund für das Ende der Zusammenarbeit die „negative Berichterstattung“ im Zusammenhang mit der Sexorgie bei der Tochtergesellschaft Hamburg-Mannheimer in Budapest 2007. Beide Seiten bedauerten die Entscheidung, hieß es. Die Beziehungen zwischen Klopp und dem Unternehmen sei „von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt“gewesen.

Klopp war seit Juli 2010 offizieller Botschafter der Hamburg-Mannheimer , eines Vertriebsarms der Ergo Lebensversicherung, die wiederum zur Ergo Versicherungsgruppe gehört.

Die Hamburg-Mannheimer hatte im Juni 2007 die traditionsreiche Gellert-Therme in Budapest angemietet und dort eine ausschweifende Betriebsfeier veranstaltet. Zahlreiche Prostituierte sollen bezahlt worden sein, um die 100 besten Vertreter zu belohnen.