Smartphones

Was bieten die Android-Neuauflagen von HTC?

Mehr Leistung, ein schärferer Bildschirm: Mit dem "Desire S" und "Wildfire S" präsentiert HTC zwei beliebte Smartphones im neuen Anstrich. Ein Überblick.

Wie der Vorgänger ist das Wildfire S der Zwerg unter den Android-Handys. Die kompakten Maße und das geringe Gewicht sind weiterhin Pluspunkte des Smartphones. HTC hat die Auflösung des 3,2 Zoll messenden Displays auf 480x320 Pixel verdoppelt – eine Wohltat bei der Nutzung von Apps und Webseiten.

Auf den optischen Trackpoint und mechanische Tasten hat der Hersteller weitestgehend verzichtet, die Sensortasten sind ein klarer Gewinn.

Mehr Tempo, bessere Kamera

HTC macht das Wildfire S für Smartphone-Einsteiger noch attraktiver – Verbesserungen bei Tempo und Speicher gegenüber dem Vorgänger sind die logische Folge. Multimedia-Inhalte und Spiele sind kein Ding der Unmöglichkeit mehr für den Winzling. Fotos schießen Sie mit bis zu fünf Megapixeln, Blitz und Autofokus sind an Bord. Ob sich das Wildfire S für preisbewusste Nutzer tatsächlich lohnt, hat Computer Bild überprüft.

Vorgänger-Check: HTC Wildfire

Computer Bild hat das Wildfire getestet . Der Vorgänger überzeugte durch eine flotte Bedienung, lange Akkulaufzeit und einen kratzfesten Bildschirm. Das handliche Smartphone besaß allerdings nur 512 Megabyte internen Speicher – wer mehr will, muss auf eine microSD-Karte setzen. Auch die Auflösung von 320x240 Pixeln und der daraus resultierend unscharfe Bildschirm war ein klares Manko des HTC Wildfire. Für Computer Bild insgesamt ein „gutes“ Android-Gerät (Note: 2,36).

Desire S: Fortschritt oder Kosmetik?

Wer das Desire S in die Hand nimmt, spürt schnell die Unterschiede bei Verarbeitung und Design gegenüber dem Vorgänger Desire. Statt Plastik schützt ein Alugehäuse das Innenleben, Sie bedienen das Smartphone über vier Sensortasten an der Vorderseite – der fummelige Trackpoint ist passé.

Auflösung, Foto-Funktion, Display – hier bleibt alles beim Alten. Eine VGA-Kamera an der Vorderseite ermöglicht beim Desire S aber künftig Videotelefonie per Skype & Co.

Rezept gegen Speicherhunger

Ein Manko des HTC Desire war der knapp bemessene Speicher, der bei anspruchsvollen Apps in Bedrängnis geriet. HTC hat sich des Problems angenommen und den internen Speicher auf 1,1 Gigabyte verdoppelt. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 768 Megabyte deutlich größer als zuvor und sorgt zusammen mit dem flotten Prozessor für mehr Tempo. Welche Vorteile das Desire S noch bietet, fand Computer Bild für Sie heraus.

Vorgänger-Check: HTC Desire

Das Desire gehört zu den beliebtesten Android-Geräten, auch im Computer Bild-Test machte das Smartphone eine gute Figur. Der große, scharfe AMOLED-Bildschirm, die einfache Bedienung und die reaktionsschnelle Oberfläche überzeugten, die Internetfunktionen und das hohe UMTS-Tempo grenzten das HTC Desire ebenfalls von vielen Konkurrenzprodukten ab. Kritik musste das Handy für die mittelmäßige Kamera und den geringen Speicher (sowohl intern als auch per microSD-Karte mitgeliefert) einstecken. Das Testurteil: „gut“ (Note: 2,19).

Die Auslieferung des Desire S und des Wildfire S ist mit der aktualisierten „Gingerbread“-Variante Android 2.3.3 geplant – die von Computer Bild getesteten Vorserienmodelle liefen auf Version 2.3.2. Damit arbeiteten die Smartphones stabil, die geprüften Apps funktionierten einwandfrei. HTC legt die Benutzeroberfläche HTC Sense 2.1 über das Betriebssystem und sorgt so für optisch ansprechende Menüs und zusätzliche Widgets.

Quelle: Computer Bild.

Ausführliche Ratgeber, Testberichte und Rezensionen finden Sie auf der Website www.computerbild.de .