Internet-Shopping

Online-Händler im Ausland sind nur selten billiger

In einem Europavergleich schneiden deutsche Online-Händler gut ab. Sie sind vergleichweise günstig. Vergleichen im Ausland lohnt trotzdem.

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Wer beim Einkaufen im Internet bei ausländischen Anbietern bestellt, kann viel Geld sparen. Eine Studie des Internet-Preisvergleichsportals Kelkoo zeigt zum Teil erhebliche Preisschwankungen. Bei dem Vergleich von Onlinemärkten zehn europäischer Länder und der USA bleiben die Anbieter aus den Vereinigten Staaten zwar ungeschlagen.

Europaweit liegt Deutschland aber beim günstigen Internetshopping hinter Großbritannien auf Platz zwei. Berechnungsgrundlage für den Vergleich ist der Preis eines repräsentativen Warenkorbes aus 1220 Gütern, der im deutschen Internethandel 17,5 Prozent weniger kostet als im Gesamtdurchschnitt.

Onlineshoppen in Großbritannien im Schnitt 34 Prozent günstiger

Großbritannien mit einem der konkurrenzstärksten und am weitesten entwickelten Internetmärkte ist europaweit das billigste Land für Onlineshopping, hier liegt der Preis für den Warenkorb laut Studie 34 Prozent unter dem Schnitt. So sind innerhalb Europas Autos, Elektronik, Computer und Mobiltelefone am günstigsten auf dem britischen Onlinemarkt zu bekommen.

Deutschland bietet der Studie zufolge die zweitgünstigsten Preise für DVDs und Haushaltsgeräte und die besten Schnäppchen bei Kosmetika. Bei belgischen Onlinehändlern wiederum gibt es die niedrigsten Preise für Spielkonsolen. Für Lebensmittel aus dem Internet ist Spanien der günstigste Markt, ein Warenkorb für Grundnahrungsmittel liegt dort 38,2 Prozent unter dem Durchschnitt.

Einkaufen in Skandinavien ist auch online teuer

Dänemark und Norwegen hingegen bleiben ihrem Ruf als teure Länder auch im Internethandel treu. Die Onlinepreise für Kosmetikprodukte, Bücher, Musik, Mobiltelefone und Computerausrüstung liegen in Norwegen erheblich über dem Schnitt, in Dänemark rät das Portal Kelkoo wegen zu hoher Onlinepreise vom Kauf von Autos und Elektronik ab.