Mit 81 Jahren

Frittenkönig und Wohltäter McCain erliegt dem Krebs

Er machte ein Vermögen mit Tiefkühl-Pommes: der Kanadier Wallace McCain. Weil er sich auch sozial enagagierte wurde er von höchster Stelle geadelt.

Foto: AP / AP/DAPD

Der Milliardär und Philanthrop Wallace McCain, der einst das kanadische Tiefkühlunternehmen McCain Foods zu einer weltumspannenden Marke ausbaute, ist im Alter von 81 Jahren gestorben.

Wallace McCain und sein Bruder Harrison hatten die Firma 1956 in New Brunswick gegründet und zu einem der weltweit größten Hersteller von Tiefkühlprodukten entwickelt. So ist McCain in 44 Ländern vertreten und produziert mehr tiefgekühlte Pommes Frites als jedes andere Unternehmen. Mittlerweile ist McCain Teil der kanadischen Nahrungsmittelfirma Maple Leaf Foods, die auch den Tod des Vorstands bekannt gab.

Demnach starb McCain Freitagnacht in Toronto, nachdem er 14 Monate gegen den Bauchspeicheldrüsenkrebs gekämpft hatte. Sein Bruder Harrison war bereits 2004 gestorben.

Bekannt geworden war Wallace McCain nicht zuletzt auch für seine Wohltätigkeit. Unter anderem förderte er die National Ballet School und richtete ein Institut zur Ausbildung von Unternehmern an der Universität von New Brunswick ein. Der frühere Ministerpräsident Paul Martin lobte den nun Verstorbenen denn auch als großen Kanadier.