Bilanz

Landesbank Berlin schwächelt im ersten Quartal

Die Landesbank Berlin (LBB) ist schwächer ins Jahr 2011 gestartet als 2010. Der Konzerngewinn lag unter Vorjahresniveau, aber das Privatkundengeschäft und die Immobilienfinanzierung entwickelten sich erfreulich.

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Der Konzerngewinn der Landesbank Berlin (LBB) ging unterm Strich im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 17 Prozent auf 85 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis lag bei 106 Millionen Euro, 16 Millionen Euro weniger als im Vorjahresquartal. Dabei wirkte sich vor allem der Handel mit Wertpapieren negativ aus, wie aus dem am Montag veröffentlichten Quartalsbericht hervorgeht. Das Privatkundengeschäft und die Immobilienfinanzierung entwickelten sich dagegen erfreulich.

Für das Jahr 2011 erwartet die zur Sparkassengruppe gehörende Landesbank eine „positive Entwicklung im operativen Geschäft“ und „das Ergebnis vor Steuern steigern zu können“. 2010 war das Ergebnis vor Steuern um vier Prozent auf 317 Millionen Euro gesunken.

Der Vorstandsvorsitzende Johannes Evers zeigte sich mit den Quartalszahlen zufrieden. Erneut seien erhebliche Schwankungen an den Kapitalmärkten zu bewältigen gewesen. Das Ergebnis aus Wertpapieren und Termingeschäften, die zum Zeitwert bilanziert wurden, halbierte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 170 Millionen Euro auf 83 Millionen Euro. Zugleich erhöhte sich der Zinsüberschuss von 171 Millionen auf 215 Millionen Euro.

Im Privatkunden-Segment steigerte die LBB das operative Ergebnis von 25 Millionen auf 47 Millionen Euro. Bei den Firmenkunden lag diese Größe bei 27 Millionen Euro nach 28 Millionen Euro im ersten Quartal 2010. Mit der Immobilienfinanzierung erwirtschaftete die LBB 65 Millionen Euro nach 56 Millionen Euro im ersten Vierteljahr 2010. Die Verwaltungsausgaben stiegen um 10 Millionen auf 255 Millionen Euro.