Nach Katastrophe

Japanischer Export im März eingebrochen

Nach dem Erdbeben und Tsunami in Japan sind die Exporte des Landes erstmals seit über einem Jahr zurückgegangen. Schuld sind vor allem Lieferengpässe.

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Durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März in Japan sind die Exporte des ostasiatischen Landes erstmals seit langem zurückgegangen. Die Ausfuhren sanken im März um 2,2 Prozent im Vergleich zum März 2010.

Es war der erste Exportrückgang seit 16 Monaten. Mit einem Rückgang der Exporte um mehr als ein Viertel war vor allem die Automobilindustrie betroffen. Schiffsexporte gingen um zehn Prozent zurück, der Export von Elektronikteilen sank um 6,9 Prozent.

Vor allem die Automobil- und die Elektronikindustrie haben Produktionsschwierigkeiten, weil ihre Zulieferer im Nordosten Japans von den Katastrophen betroffen sind. Die Importe in die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt stiegen dagegen um 11,9 Prozent.