Wohnungsgesellschaft

Berliner GSW bietet Aktie für 19 Euro an

Für den Börsengang der Berliner GSW Immobilien AG ist der Emissionspreis für die angebotenen Aktien auf 19 Euro je Aktie festgesetzt worden. Insgesamt wurden 24.613.024 Anteile platziert, die ab Freitag gehandelt werden.

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Das Berliner Immobilienunternehmen GSW hat seinen Börsengang im zweiten Versuch über die Bühne gebracht. Das Unternehmen und die Alteigentümer konnten die Anteile dabei allerdings nur zum niedrigsten angepeilten Preis loswerden. Es seien 24,6 Millionen Aktien zu je 19 Euro verkauft worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit. Der Gesamterlös liegt damit bei rund 468 Millionen Euro – 353 Millionen Euro davon gehen an die Alteigentümer Whitehall und Cerberus. Die beiden Finanzinvestoren hatten die bis dahin landeseigene GSW 2004 gekauft und wollten das Unternehmen eigentlich schon im vergangenen Jahr an die Börse bringen.

Beim zweiten Versuch wurden die Aktien in einer Spanne von 19 bis 23 Euro angeboten. Der maximale angepeilte Erlös hatte damit bei rund 566 Millionen Euro gelegen. Doch die Investoren drückten den Preis an das untere Ende der Spanne. Die Aktien ging zu 99 Prozent an institutionelle Investoren – und nur zu einem Prozent an Privatanleger.

Trotz des Platzierungsvolumens, das am unteren Ende der Erwartungen liegt, gelang GSW der größte Börsengang seit März 2010, als der Chemikalienhändler Brenntag Aktien platziert hatte. Die Aktien des Berliner Immobilienunternehmens sollen erstmals am morgigen Freitag (15. April) an der Börse gehandelt werden.