Wohnungsgesellschaft

GSW nimmt zweiten Anlauf an die Börse

Eigentlich wollte das ehemals landeseigene Wohnungsunternehmen GSW im vergangenen Frühjahr an die Börse. Doch dann kam die Griechenlandkrise dazwischen. Nun soll es noch im 2. Quartal klappen.

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Das Berliner Immobilienunternehmen GSW plant für das zweite Quartal einen zweiten Anlauf an die Börse. Vorgesehen sei eine Notierung im Regulierten Markt (Prime Standard) der Börsen in Frankfurt am Main und Berlin, teilte die GSW am späten Montagabend mit. Im Mai 2010 hatte das Unternehmen einen Börsengang angesichts des schwierigen Umfeldes im Zuge der Griechenland-Krise verschoben.

Aus dem erwarteten Erlös soll der Kauf weiterer Wohnungen in Berlin finanziert werden, zudem sollen 40,1 Millionen Euro zur Rückzahlung von Steuerverbindlichkeiten dienen. Sie resultierten aus einer früheren Steuerbefreiung als gemeinnütziges Unternehmen. Die GSW besitzt rund 49.000 Wohnungen ausschließlich in Berlin.