Emissions-Check

Aktien ja, Risiko nein

Der Dax tut sich schwer. Nach dem eindrucksvollen Kursanstieg von rund 40 Prozent seit Anfang März gönnt sich der deutsche Aktienindex im Bereich der Jahreshöchststände bei gut 5000 Punkten in diesen Tagen eine verdiente Ruhepause.

„Kraft sammeln für die nächste Stufe der Erholung“, so sagen die Optimisten, während die eher skeptischen Marktteilnehmer das ihrer Meinung nach längst überfällige Ende des Kursaufschwungs prophezeien. Wer letztendlich Recht behält steht aktuell noch in den viel zitierten Sternen.

Doch ungeachtet der Perspektiven: Angelockt von der zunehmend freundlichen Tendenz an den Aktienmärkten werden auch Privatanleger langsam wieder mutiger. Aktienfonds verzeichneten im April milliardenschwere Mittelzuflüsse. Sich den Risiken der Märkte vollkommen ungesichert auszusetzen ist aber nicht jedermanns Sache. Zu frisch sind die Erinnerungen an die Crashphasen der vergangenen Jahre, in denen unglaublich viel Anlegerkapital vernichtet wurde.

Wer auf „Nummer Sicher“ gehen will, findet in Produkten mit Kapitalschutz eine womöglich passende Alternative. Bei Garantiezertifikaten etwa wird das eingesetzte Kapital bei Fälligkeit zu 100 Prozent zurückgezahlt – wenn der Emittent dann zahlungsfähig ist. Ein Hinweis, der trotz der Entspannung im Bankensektor nicht fehlen darf.

Bei einem solchen Garantiezertifikat der HypoVereinsbank (WKN: HV5ASN) werden Anleger nach sechs Jahren zudem an Kursgewinnen des EuroStoxx 50 bis zu einem Plus von maximal 75 Prozent eins zu eins beteiligt. Im besten Fall (der Index steigt um 75 Prozent oder mehr) winkt so eine Jahresrendite von über neun Prozent. Und wenn die HVB in sechs Jahren nicht Pleite ist, bleibt das Verlustrisiko auf den bei Zeichnung (bis zum 26.Juni) zu zahlenden Ausgabeaufschlag von 1,5 Prozent beschränkt.