Beate Uhse

Das Geschäft mit Dildos und Strapsen lässt nach

Das Sex-Versandhaus Beate Uhse meldet für die ersten neun Monate 2009 einen Gewinneinbruch. Uhse verdient an Sexspielzeug wie Dildos oder erotischer Wäsche 90 Prozent weniger als 2008. Nun setzt Beate Uhse auf die Erotik des Weihnachtsgeschäfts – vor allem in Frankreich und Deutschland.

Ein Nachfragerückgang auf den beiden Hauptmärkten Frankreich und Deutschland hat den Gewinn des Sexartikel-Konzerns Beate Uhse in den ersten neun Monaten 2009 einbrechen lassen. Bei gesunkenem Umsatz schrumpfte das operative Ergebnis (Ebit) nach Angaben vom Montag um 90 Prozent auf eine halbe Million Euro.

Eine Sprecherin des Flensburger Unternehmens sagte, die Bestellungen in Frankreich und Deutschland hätten seit dem Sommer stark nachgelassen.

Der Konzern hofft nun auf einen Boom im Weihnachtsgeschäft, um wie geplant im Gesamtjahr doch noch einen Betriebsgewinn von drei Millionen Euro zu erzielen. Auf diesen Wert hatte der Vorstand die ursprüngliche Gewinnprognose unlängst halbiert.

Beate Uhse hatte in den vergangenen Monaten sein Filialnetz verkleinert und unrentable Läden aufgegeben. Die endgültigen Zahlen für die ersten neun Monate will der am 13. November bekannt geben.