Videokonferenzen

Zoom-Konto lässt sich nun besser absichern

Konten von Onlinediensten sollte man so gut schützen wie möglich. Doch nur all zu oft geben einem die Anbieter nicht die dazu notwendigen Werkzeuge an die Hand. Zoom ändert das jetzt.

Sicher ist sicher: Zoom hat nun die Zweifaktor-Authentifizierung eingeführt, mit der sich das Nutzerkonto besser schützen lässt.

Sicher ist sicher: Zoom hat nun die Zweifaktor-Authentifizierung eingeführt, mit der sich das Nutzerkonto besser schützen lässt.

Foto: dpa

Berlin. Zoom hat die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) eingeführt. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Absicherung zum Passwort, um unbefugte Zugriffe auf oder die Übernahmen von Konten der Nutzerinnen und Nutzer zu verhindern.

Diese haben nun zwei kostenlose Möglichkeiten, um Zoom-Anmeldungen sicherer zu machen. Entweder sie lassen sich bei jeder Anmeldung einen Code per SMS aufs Smartphone schicken, der zusätzlich zum Passwort eingegeben werden muss.

Oder sie erzeugen so einen Code per Authentifizierungs-App. Hier nennt Zoom Google Authenticator, Microsoft Authenticator oder FreeOTP als Beispiele. Diese Apps lassen sich auch bei vielen anderen Onlinediensten als Code-Generatoren für 2FA-Abfragen einsetzen.

Allerdings muss 2FA erst in den Einstellungen des Zoom-Kontos aktiviert werden, und zwar unter "Profil". Während der Aktivierung erhält man einen Recovery-Code , über den sich der Zugriff auf das Konto in Fällen wiederherstellen lässt, wo man - aus welchen Gründen auch immer - keinen Zugriff mehr auf das Smartphone hat, an das die Code-SMS gehen oder auf dem per App die 2FA-Codes erzeugt werden.

© dpa-infocom, dpa:200914-99-559256/2