"Felix the Reaper"

Sensenmann sucht die Liebe

Was macht der Tod eigentlich nach Feierabend? Dieser nicht ganz unspannenden Frage geht "Felix the Reaper" nach und erzählt eine Geschichte von Liebe und einem Leben im Schatten.

"Felix the Reaper" kommt mit einer gehörigen Portion Humor auf PC, Mac und Konsolen.

"Felix the Reaper" kommt mit einer gehörigen Portion Humor auf PC, Mac und Konsolen.

Foto: dpa

Berlin. Wie lebt eigentlich der Tod? Eine interessante Frage, der sich das Entwicklungsstudio Kong Orange in "Felix the Reaper" widmet. Das Spiel im Vertrieb von Daedalic Entertainment erzählt die Geschichte von Sensenmann Felix. Er ist im wahrsten Sinne unsterblich in Betty verliebt.

Es ist die altbekannte und tragische Geschichte: Sie können nicht zusammenkommen. Er nämlich arbeitet für das Ministerium des Todes – und Betty für das Ministerium des Lebens. Felix aber schafft es, im Außendienst tätig zu sein. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit einer Begegnung ist durchaus vorhanden. Klar, seine Aufgabe ist es eigentlich, die Lebendigen in das Reich der Toten zu überführen. Aber für die Liebe muss immer Zeit sein.

Verliebter Tod muss das Licht meiden

Die Story wird einfühlsam erzählt. Beim Gameplay setzt "Felix the Reaper" voll auf 3D-Puzzle. Denn Tod Felix ist selbstverständlich ein Wesen des Schattens. Daher muss er in der Welt der (Noch-) Lebenden das Licht meiden. Praktisch, dass er seine Umwelt manipulieren kann und etwa Schattenpfade zeichnen kann. Über die bewegt er sich tänzelnd - ja, der Tod kann tanzen - von Plattform zu Plattform.

"Felix the Reaper" läuft auf PC, Mac, Nintendo Switch, Xbox One und Playstation 4 für je rund 20 Euro. Der Titel ist ab 12 Jahren freigegeben.