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USA: Facebook-Sammelklage wegen Gesichtserkennung zugelassen

Im US-Bundesstaat Illinois haben sich Nutzer für eine Sammelklage gegen Facebook zusammengeschlossen. Es geht um Gesichtserkennung.

Facebook-Skandal: Das sagen die deutschen Promis über den Datenmissbrauch

Facebook-Skandal: Reporterin Johanna Rüdiger hat die Promis auf dem roten Teppich gefragt, was passieren muss, damit sie ihr Facebook-Profil löschen.
Mo, 16.04.2018, 16.14 Uhr

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Die Aktivistengruppe Avaaz.org protestierte mit 100 lebensgroßen Pappaufstellern von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor dem Kapitol in Washington gegen das soziale Netzwerk.

Die Aktivistengruppe Avaaz.org protestierte mit 100 lebensgroßen Pappaufstellern von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor dem Kapitol in Washington gegen das soziale Netzwerk.

Foto: AARON P. BERNSTEIN / REUTERS

Im Rechtsstreit um die Speicherung biometrischer Daten hat Facebook eine Niederlage einstecken müssen. Ein Gericht in San Francisco ließ am Montag eine Sammelklage gegen das Online-Netzwerk zu.

Eine Gruppenklage sei der effizienteste Weg, den Disput über die umstrittene Gesichtserkennung zu lösen, begründete der Richter seine Entscheidung. Nutzer aus dem US-Bundesstaat Illinois werfen Facebook vor, das Programm ohne deren Einverständnis verwendet zu haben. Für sie ist das ein unzulässiger Eingriff in ihre Privatsphäre.

87 Millionen Profildaten weitergegeben

Facebook geht nach eigenen Angaben weiter davon aus, dass die Klage unbegründet sei. Software zur Gesichtserkennung erlaubt es, etwa im Internet systematisch nach Fotos bestimmter Personen zu suchen.

Zuckerberg entschuldigt sich vor US-Kongress für Datenmissbrauch

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Dem US-Unternehmen wird außerdem vorgeworfen, Daten von bis zu 87 Millionen Mitgliedern auf unzulässige Weise mit der Firma Cambridge Analytica geteilt zu haben. Facebook-Chef Mark Zuckerberg musste sich deswegen bereits vor US-Parlamentariern erklären. In den Kongress-Anhörungen räumte er Fehler ein und bat um Entschuldigung. (rtr)

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