Kritik

WhatsApp-Gründer ruft zum Löschen von Facebook auf

Zwar wurde er durch Facebook reich – das hält Brian Acton allerdings nicht davon ab, das soziale Netzwerk öffentlich zu kritisieren.

Facebook im Datenskandal unter Druck

Facebook steht wegen eines mutmaßlichen gigantischen Datenmissbrauchs massiv unter Druck. Die Daten von 50 Millionen Nutzern sollen zur Manipulation von Wählern in den USA zweckentfremdet worden ...

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Berlin.  Milliardär Brian Acton rät auf Twitter: „It is time. #deletefacebook“. Der Aufruf zum Ausstieg beim Social Network ist wohl dem Skandal rund um den Datenmissbrauch bei Facebook durch das Unternehmen Cambridge Analytica geschuldet. Dass gerade Acton, den Facebook schwerreich gemacht hat, Mark Zuckerbergs Unternehmen nun in den Rücken fällt, ist bemerkenswert.

Acton hat gemeinsam mit Jan Koum WhatsApp gegründet, das 2014 von Facebook für 16 Milliarden Dollar übernommen wurde. Brian Actons Vermögen wird derzeit auf 6,5 Milliarden Dollar geschätzt. Im Februar hat Acton verkündet, 50 Millionen Dollar in den auf Datenschutz bedachten Messenger Signal zu investieren.

Acton ist nicht der einzige Unternehmer, der ein Verhältnis zu Facebook hatte und das soziale Netzwerk nun kritisiert. Im vergangenen Jahr hat unter anderem der ehemalige Facebook-Expansions-Leiter Chamath Palihapitiya öffentlich beteuert, dass Facebook Werkzeuge entwickelt habe, um das soziale Gewebe der Gesellschaft zu zerreißen.

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen.