Stiftung Warentest

Surfen mit dem Handy wird deutlich günstiger

Die Preise für Handytarife fallen laut Stiftung Warentest. Vor allem Wenigsurfer kommen besser weg. Kleine Anbieter sind oft am billigsten.

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Das Surfen mit dem Handy ist erneut günstiger geworden. Vor allem Wenigtelefonierer und Wenigsurfer müssten monatlich immer weniger zahlen, berichtete die Stiftung Warentest aus der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift "Test". Anfang des Jahres gab es demnach nur zwei Anbieter, die für diese Kundengruppe Verträge für weniger als zehn Euro pro Monat anboten, inzwischen seien es bereits 16. Die billigsten Tarife kosten "Test" zufolge gerade noch 4,90 Euro im Monat.

Dauernutzer, die mit Smartphones öfters telefonieren und häufiger surfen, müssen zwar erheblich tiefer in die Tasche greifen. Auch in diesem Segment verzeichneten die Tester aber eine klare Tendenz zu niedrigeren Preisen.

Anfang des Jahres gab es demnach nur ein einziges Angebot unter 40 Euro im Monat, mittlerweile seien es acht. Sowohl bei den Tarifen für Wenig- wie für Vieltelefonierer gehören die bekannten großen Mobilfunk-Netzbetreiber den Angaben zufolge jeweils nicht zu den günstigsten Anbietern.

Für Wenigtelefonierer legte die Stiftung bei ihrem Test eine monatliche Gesprächsdauer von 30 Minuten und ein Datentransfer-Volumen von 40 Megabyte für Verbindungen ins Internet zugrunde.

Bei Dauernutzern ging sie dagegen von 330 Gesprächsminuten per Telefon und einen Datenvolumen von 300 Megabyte im Monat aus. Anschließend untersuchten die Tester, welche Tarife die einzelnen Firmen für die jeweiligen Nutzergruppen zu welchen Konditionen derzeit anbieten.